Archiv
×

Warnung

JFolder: :files: Der Pfad ist kein Verzeichnis! Pfad: /www/htdocs/w011964b/schule25/images/news/EYP
×

Hinweis

There was a problem rendering your image gallery. Please make sure that the folder you are using in the Simple Image Gallery plugin tags exists and contains valid image files. The plugin could not locate the folder: images/news/EYP

European Youth Parliament - Regional Session 2008 Kavala \ Greece 31.7-05.08.08

Eine Gruppe engagierter Schüler des Leibniz-Gymnasium tagte diesen Sommer vom 31.7-5.8.08 im „Europäischen Jugendparlament“ in Kavala / Griechenland und setzte sich mit den aktuellen Problemen der Europäischen Union auseinander.
Wir danken der „Berliner Stadtreinigung, die unsere Reise mit freundlicher Unterstützung gefördert hat.

Eine Gruppe engagierter Schüler des Leibniz-Gymnasium tagte diesen Sommer vom 31.7-5.8.08 im „Europäischen Jugendparlament“ in Kavala / Griechenland und setzte sich mit den aktuellen Problemen der Europäischen Union auseinander.
Wir danken der „Berliner Stadtreinigung, die unsere Reise mit freundlicher Unterstützung gefördert hat.

Ein-Blick in unsere Erfahrung

Sengende Hitze, traumhafte Strände und türkisfarbenes Wasser... Klingt nach der perfekten Urlaubsidylle, in der man einfach ausspannen möchte. So gut die griechische Küstenstadt Kavala diese Konditionen auch erfüllte, blieb uns nicht einmal die Zeit über Stranderholung nach zudenken. In der ersten Augustwoche, die wir dort verbrachten, kursierte nur ein Thema in unseren Köpfen: Die Politik der Europäischen Union. Intensiv setzten wir uns mit über 150 anderen Jugendlichen aus ganz Europa mit aktuellen Problemen auseinander.
Gefragt dabei war der frische, unvoreingenommene Geist der europäischen Jugend.
Fünf Tage lang wurden in Gruppen Themen wie die aktuelle Tibet-Politik, der gescheiterte Lissabonner Vertrag, das aktuelle Wasserproblem oder auch neue Methoden urbaner Transportmittel diskutiert.
Bevor wir uns jedoch auf die Arbeit stürzten, benutzen wir die ersten zwei Tage dazu, uns besser kennen zu lernen.
Kinderspiele, den wir alle anfangs etwas suspekt gegenüberstanden, sollten die Kluft der Kulturen überwinden und uns auf eine gute Zusammenarbeit vorbereiten.
Der Klassiker Stein, Schere, Papier wurde plötzlich zu einem Gruppenduell umfunktioniert, wobei man sich mit seinen Kameraden zusammenfinden musste, um einen Begriff darzustellen. Durch ein tägliches Spiel-warm-up gewann man schnell vertrauen in den Rest der Gruppe und einer guten Zusammenarbeit konnte nichts mehr im Wege stehen.

Unser Stundenplan während der ganzen 5 Tage war ziemlich knapp kalkuliert und wenn wir also nicht gerade in eine Laserschlacht verwickelt waren, saßen wir in unseren Diskussionsrunden und arbeiteten an unseren Ergebnissen, welche am Ende in Form von Resolutionen präsentiert werden sollten.
Jene Sitzungen boten uns nicht nur die Gelegenheit sich mit anderen engagierten Jugendlichen über die Problematiken auseinanderzusetzen, es war auch unglaublich interessant das Treffen soviel verschiedener Kulturen zu erleben.
Schwerpunkte wurden verschieden gelegt und oft führten hitzige Diskussionen in Sackgassen oder zu Missverständnissen.
Meine wohl eher „deutsche“ Sorge über den Missbrauch persönlicher Daten wurde erst nach mühseligem zureden von meinen Gruppenmitgliedern wahrgenommen. Genauso wie sich der Schwede unter uns keine Gedanken über Arbeitslosigkeit machte und die Griechen ganz besonders viel Wert auf technischen Forstschritt legten.
Dieser Zusammenprall verschiedenster Kulturen und nationaler Hintergründe stellte eine gute Basis dar, um letztendlich vielschichtige Resolutionen zu erhalten.

Höhepunkt der Tage war eine riesige Debatte, in der unsere Resolutionen durch ihre letzte Feuerprobe mussten. Jede einzelne wurde vorgestellt, verteidigt und dann in einer halbstündigen Debatte heiß diskutiert. Ob die Resolutionen gelungen waren, konnte jeder für sich entscheiden und war dabei nur an sein Gewissen gebunden. Am Ende dieses Tages ließen wir unsere Sitzung gemeinsam auf einer Strandparty ausklingen, bevor sich die Wege am nächsten Morgen wieder in alle Himmelsrichtungen Europas trennten.

Diese mal ganz anderen Ferien wurden uns nur ermöglicht durch die Unterstützung von Sponsoren. In unserem Falle erklärte sich die Berliner Stadtreinigung bereit, das jugendliche politische Engagement zu fördern. Sie finanzierte einen großen Teil unserer Reisekosten, ohne den wir nicht hätten teilnehmen können.
Hinterher kann ich sagen, dass welche Hürden sich einem auch in den Weg stellen, sei es finanzieller Art oder kultureller Unterschiede, es gibt immer einen Weg, diese zu meistern.
Der Schlüssel dazu heißt Zusammenarbeit, Respekt und Hilfsbereitschaft.

{gallery}news/EYP{/gallery}