Lange Tafel e.V.
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Lange Tafel 2013

Lange Tafel e.V. am Leibniz-Gymnasium

Die Lange Tafel Kreuzberg- Bergmannstraße ist eine Stadtinszenierung die inklusiv alle Bewohner eines Schulumfeldes einbezieht. Dies geschieht nach dem Motto „Zeig mir was, was ich von Dir lernen kann“ und trägt damit zur Stärkung einer identitätsstiftenden Stadtkultur bei.

Für einen interkulturellen Wissensaustausch finden jährlich mehrere Gesprächsrunden im Dialog der Generationen statt, die von Kommunikation und Kompetenzworkshops in der Schule begleitet werden. Im Zentrum eines Jahresthemas stehen Fragen der Schüler zur Bewältigung des Lebens in einer Großstadt, in einer Kleinstadt, auf dem Dorf, je nach dem wo die Tafel stattfindet. Damit bewahren die Jungen Menschen nicht nur das gelebte Wissen vor dem Aussterben, sondern sie bauen ein regionales, kollektives Wissen auf.

Höhepunkt ist ein großes Spaghettiessen an 200 m langen Tafeln auf den schönsten Straßen und Plätzen. Die teilnehmenden Schüler laden dazu ihre Gesprächspartner, Eltern und Bürger aus dem Kiez ein und agieren als Gastgeberinnen und Moderatorinnen. Zur Eröffnung werden dem Bürgermeister die Ergebnisse des Dialogs mit der älteren Generation in Form einer Chronik überreicht. Gleichzeitig flattern die vom vergessen bewahrten Geschichten zum Lesen für alle, parallel der Tafeln an einer Wäscheleine im Wind.

Zum Projektabschluss  erhalten die Schüler Urkunden für ihren Berufspass. Das Pilotprojekt wurde 2006 von der Schauspielerin und Regisseurin Isabella Mamatis mit privaten Mitteln entwickelt und zusammen im Netzwerk von einer Grundschule, einer Sekundarstufe und einem Gymnasium, sowie Jugend und Seniorenorganisationen, Händlerinnen und dem Bezirk vom umgesetzt.

Aus der Langen Tafel heraus entwickelte sich 2010 die Initiative Denk-mal-für-Migration als Forum mit Workshopcharakter für Schüler und Lehrer, zum Aufbau einer identitätsfördernden Erzählkultur, die Migration als Kulturleistung des Menschen wertschätzt. 2010 wurde die erste Chronik dieses Projekts an den Senat überreicht. Es folgt die theatralische Bearbeitung als Erzähloper für die Bühne.

Einmal gegründet, wird die LT zur Tradition eines jeden Schulumfeldes. Jedes Jahr gründen wir mit einem Netzwerk von Künstlern, Mitarbeitern, Partnern, Sponsoren, und dem Team des Lange Tafel e.V. mindestens ein bis zwei neue Tafeln. Wer Interesse hat an einer Gründung, den unterstützen wir gerne.

Die Lange Tafel steht unter anderem für:

·         interkulturelle Bildung und Inklusion

·         Dialog der Generationen und Kulturen

·         eine demokratische Werteentwicklung

·         Öffnung der Schule für das Schulumfeld

Auch im Jahrt 2012 hat wieder die Lange Tafel stattgefunden. Sehen Sie sich hierzu die folgenden Bilder an.

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Den aktuellen Flyer der langen Tafel finden Sie hier.

Im Schuljahr 2009/10 hat das Leibniz-Gymnasium in mittlerweile guter alter Tradition an dem Projekt "Lange Tafel e.V." unter dem Vorsitz von Frau Isabella Mamatis teilgenommen.

 

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  In diesem Jahr stand das Projekt unter dem Titel "Denk Mal für Migration":

Denkm

„Aus der Geschichtsschreibung von 300 Schülern über die Migration ihrer Eltern- Großeltern gebar sich vor meinen Augen eine neue Kultfigur, 'HOMO MIGRANTES-BERLIN'.“ Wie einst Odysseus wird sie den Mythos der ewigen Wanderung des Menschen in der Neuzeit verkörpern, mit all seinen Abenteurern, Abgründen, Verstrickungen und Persönlichkeitserfahrungen, und wird von sich Reden machen. Die Abenteuer des Homo Migrantes verändern unseren Blick auf das menschliche Dasein als ewig wanderndes Wesen und ermöglicht Katharsis. [...] ‚Integration braucht eine starke Identität‘ ist die Kernaussage des Denk-mal für Migration das mit seinem virtuellen Internetauftritt eine Brücke baut zur realen Präsenz. Zu ersten Mal füllen die Geschichten des Homo Migrantes den dreidimensionalen Raum, wenn sie in einer Inszenierung für Kommunikation von ihren Autoren (Schüler zwischen 11 und 16 Jahre) an drei Langen Tafeln mitten in den Kiezen Bergmannstraße, Reuterstraße und Heidelberger Straße rezitiert werden."

Die SchülerInnen der 7c und 7d haben neben einer Pressekonferenz in der Rütli-Schüle mit großem Enggagement das große Spaghetti-Essen in der Bergmannstraße, im Reuterkiez und auf dem Gendarmenmarkt organisiert und durchgeführt; begleitet von Musik und Kunst, von Politikern und den eigentlichen Hauptdarstellern:

Menschen aus den Kiezen... alt und jung, im Austausch mit- und übereinander und im friedlichen Beisammensein.

Die SchülerInnen haben in den Vorbereitungsmonaten Geschichten und Spiele zum Thema "Migration" aus ihrer eigenen Perspektive und familiären Erfahrung entworfen und diese als Kommunikationsanlass mit anderen Menschen im Kiez genutzt, während sie gemeinsam an der langen Tafel gegessen haben. Die Geschichten wurden in einer Chronik zusammengefasst und den Bezirksbürgermeistern übergeben.

Ein wichtiger Beitrag zur Integration wird in diesem Projekt nicht nur besprochen, sondern gelebt und weiterentwickelt...